Stromrechner (Schnellvergleich)
Stromanbieter wechseln
Es gibt vielfältige Gründe für den Wechsel des Stromanbieters. So macht ein Umzug in eine neue Wohnung oder auch in eine andere Stadt
einen Stromanbieterwechsel meist erforderlich, auch können es Umweltaspekte sein, die einen Verbraucher dazu bringen, den Stromanbieter zu wechseln. Am
schwerster wiegt jedoch der Faktor: Geld sparen, denn durch den Wechsel vom Standardanbieter zu einem alternativen Stromanbieter hilft bares Geld zu
sparen.
Viele Verbraucher wissen jedoch nicht, dass ein solcher Wechsel völlig unproblematisch ist. Die Stromzufuhr ist jederzeit gewährleistet, denn
die Grundversorger sind gesetzlich dazu verpflichtet, die Kunden weiterhin zu beliefern. Des weiteren fallen keine Wechselgebühren an und meist
kann man sogar ganz bequem von zu Hause aus, am Computer den Wechsel vollziehen.
Der Verbraucher selbst merkt vom technischen Bereich des Tarif- oder Stromanbieterwechsels rein gar nichts, außer dass am Ende des Jahres die Rechnung
etwas geringer ausfällt. Sogar die Zähler müssen technisch nicht verändert werden und sollten doch Wartungsarbeiten vorgenommen
werden müssen, macht dies der Netzbetreiber.
Um den Stromanbieter zu wechseln, werden folgende Angaben benötigt:
- Gewünschter Liefertermin
- Zählernummer (befindet sich am Zähler, meist im Keller)
- Zählerstand
- Name des örtlichen Versorgers
- Kundennummer
Welcher Tarif jeweils der Günstigste ist, erfährt man durch einen Strompreisvergleich. Hierzu nimmt man einfach den Verbrauch der letzten
Rechnung. Hat man keine Rechnung zur Hand, gilt es folgende Faustregel: ein Single verbraucht pro Jahr ca. 1.800 Kilowattstunden (kWh), Paare etwa
2.500 kWh, Familien circa 4.000 kWh und Großfamilien bis zu 6.000 kWh. Bei den meisten Anbietern hat man die Möglichkeit, gleich am PC den
jeweiligen Antrag auf den Wechsel aufzurufen und ihn auszudrucken. Oder es ist ein Feld gegeben, mit dem man sämtliche Unterlagen anfordern kann.
Sind alle Daten angeben, kümmert sich der Anbieter um den Wechsel, der Verbraucher hat nichts weiter zu tun. Wichtig ist für den Verbraucher
zu wissen, dass er innerhalb von 14 Tagen nach dem Vertragsabschluss die Möglichkeit zum Widerruf hat.
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Was kostet Billigstrom?
Der Begriff „Billigstrom“ hat sich in Deutschland sehr eingebürgert. Jedoch ist es wichtig zu wissen, dass Billigstrom nicht auch gleich
qualitativ schlechteren Strom bedeutet, denn Strom ist immer gleich. Qualitätsunterschiede gibt es hierbei nicht. Daher ist Billigstrom kein
Billig-Produkt, sondern einfach nur ein günstiger Tarif, bei einem anderen Anbieter.
Strom kann in den meisten Städten wesentlich günstiger sein, wobei Großstädte und Monopol-Regionen, wie das Ruhrgebiet meist einen
wesentlich höheren Wettbewerb haben.
Inzwischen gibt es neben den vier großen Strom-Anbietern EON, EnBW, Vattenfall und RWE gibt es heute mehr als 800 kleinere und größere
Stromanbieter. Zwar sind die Preise nach der Deregulierung nicht so weit nach unten gegangen, wie man es sich vielleicht vorgestellt hat, allerdings
werden die Preise nicht so hoch bleiben, wie es bisher der Fall war.
Erkennbar ist das allein schon daran, dass die Marktführer einige Billigmarken auf den Markt gebracht haben, um eine Konkurrenz für die
kleinen Anbieter zu werden.
Wechselt man nicht den Stromanbieter, überlässt man den großen Anbietern in manchen Gebieten jährlich 400 Euro, die man auch
sicherlich besser investieren könnte. Wer wirklich der günstige Anbieter der Region ist, erfährt man schnell und unkompliziert durch
einen direkten Vergleich.
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Gasanbieter wechseln
Neben dem Stromanbieter kann man auch seinen Erdgasanbieter ganz frei wählen und das wissen die Wenigsten. Seit April 2006 sind auch der Wechsel
zu einem Erdgaslieferanten möglich.
Hierbei wird das Erdgas selbst weiterhin von dem örtlichen Versorger geliefert, der allerdings seine Kosten nicht mit dem Verbraucher abrechnet,
sondern mit dem alternativen Anbieter, den der Verbraucher ausgesucht hat. Der Verbraucher erhält dann vom neuen Anbieter eine Rechung und kann
erhebliche Kosten einsparen.
Demnächst soll sogar der neue Lieferant in der Lage sein, sein Erdgas direkt an den Kunden zu liefern, wobei die vorhandenen Leitungen bestehen
bleiben. Allerdings gibt es bisher noch ein paar Komplikationen bei der Umstellung, den Erdgas setzte sich, je nach Entstehungsort, aus verschiedenen
Substanzen zusammen. Daher gibt es viele verschieden Erdgassorten, die nicht immer über ein und dieselbe Leitung transportiert werden können.
Ein Wechsel dauert hierbei zwischen sechs und zehn Wochen und erfolgt jeweils zum Anfang eines Monats. Der Verbraucher merkt soweit nichts davon und es
gibt auch keine Zeiten ohne Gasversorgung, denn wie beim Strom auch, ist der örtliche Netzbetreiber gesetzlich zur Versorgung mit Gas
verpflichtet. Alle Leitungen und auch die Zähler bleiben bestehen und auch die Ablesungen führt der örtliche Anbieter aus. Des weiteren
kostet der Wechsel des Gasanbieters nicht einen Cent.
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Fazit
Obwohl ein Wechsel zu einem neuen Stromanbieter oder auch Gasanbieter recht einfach ist, scheuen sich die meisten Menschen vor diesem Schritt. Sie
haben Angst davor, zeitweise ohne Strom oder Gas da zu stehen. Aus diesem Grunde wurden gesetzliche Regelungen getroffen, sodass sie
ursprünglichen Anbieter verpflichtet sind, den Verbraucher auch bei einem Wechsel weiter zu beliefern.
Zur Sicherheit sollte der Verbraucher aber niemals den Vertrag mit seinem Strom- oder Gasanbieter selbst kündigen, sondern dies nur durch den
neuen Anbieter erledigen lassen. So kann genau disponiert werden, wann der Wechsel erfolgen kann.
Grundsätzlich erfolgt der Wechsel so schnell wie möglich, wobei jedoch immer auch Wartezeit vorhanden sind. Bis zum endgültigen Wechsel
bleibt sowie alles beim alten und nach dem Wechsel ändert sich nur der Rechnungsabsender und der Betrag.